Die Deutsche Bahn plant in den kommenden drei Jahren mehrere Bau- und Modernisierungsvorhaben, die Zugfahrten von oder nach Schwandorf betreffen. Das geht aus Antworten auf schriftliche Anfragen der Bundestagsabgeordneten Tina Winklmann von Bündnis 90/Die Grünen vor.
„Ich begrüße ausdrücklich, dass die Bahn in die Schiene investiert und ihre Instandhaltung und Modernisierung vorantreibt“,
erklärt Tina Winklmann.
„Diese Projekte sind dringend notwendig, um die Schiene zu modernisieren und den klimafreundlichen Verkehr zu stärken.“
Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Erneuerung der Eisenbahnüberführung Hersbruck (29.08.-15.09.2026) zwischen Schwandorf und Nürnberg oder die Gleiserneuerungen (15.04.-17.10.2027) zwischen Schwandorf und Furth im Wald.
Gleichzeitig betont Tina Winklmann, dass die Umsetzung solcher Großprojekte nur mit einer frühzeitigen, transparenten und umfassenden Information der Öffentlichkeit gelingen kann:
„Bauarbeiten an der Schiene greifen oft tief in den Alltag vieler Menschen ein – Pendlerinnen und Pendler, Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch Unternehmen sind betroffen. Deshalb muss die Bahn die Öffentlichkeit rechtzeitig und verständlich informieren. Nur wer weiß, was wann passiert, kann sich darauf einstellen. Das schafft Akzeptanz.“
Besonderes Augenmerk legt Tina Winklmann auf die Organisation des Schienenersatzverkehrs (SEV) während der Bauphasen:
„Ein guter Ersatzverkehr ist keine Nebensache, sondern zentraler Bestandteil der Bauplanung. Busse müssen zuverlässig, barrierefrei und gut auf die Fahrpläne abgestimmt sein. Wer wegen Bauarbeiten auf den Ersatzverkehr angewiesen ist, darf nicht stundenlang warten oder im Unklaren gelassen werden, wie er ans Ziel kommt.“
Tina Winklmann kündigt an, die Umsetzung der Projekte zu begleiten:
„Ich werde mit der Deutschen Bahn, den Kommunen und den Verkehrsverbünden im engen Austausch bleiben. Unser Ziel muss sein, dass die Bauarbeiten zwar spürbar, aber so gut wie möglich organisiert sind – im Sinne der Fahrgäste und einer funktionierenden Infrastruktur für unsere Oberpfalz.“