Tina Winklmann: „Die Förderzahlen zeigen, dass Investitionen in Wohnen, Energieeffizienz und eine starke regionale Wirtschaft direkt bei uns vor Ort ankommen.“
Im ersten Halbjahr 2026 sind insgesamt 121,1 Millionen Euro an KfW-Fördermitteln in die Landkreise Schwandorf und Cham geflossen. Besonders stark nachgefragt waren Förderangebote rund um Wohnen, energetische Modernisierung und erneuerbare Energien.
Im Landkreis Schwandorf verzeichnet die KfW von Januar bis Juni 786 Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von 76,7 Millionen Euro. Dabei wurden insgesamt 1.294 Wohneinheiten gefördert. 39 Millionen Euro entfielen auf private Kundinnen und Kunden, davon 35,5 Millionen Euro auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
Auch die heimische Wirtschaft profitiert deutlich von der Förderung: 36,2 Millionen Euro entfielen im Landkreis Schwandorf auf die Mittelstandsförderung. Davon flossen 25,7 Millionen Euro in den Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Weitere Mittel unterstützten unter anderem Unternehmensinvestitionen, Digitalisierung sowie Umwelt und Nachhaltigkeit.
Im Landkreis Cham wurden im gleichen Zeitraum 645 Förderzusagen mit einem Gesamtvolumen von 44,4 Millionen Euro erfasst. Insgesamt wurden 1.139 Wohneinheiten gefördert. Von den 36,8 Millionen Euro für private Kundinnen und Kunden entfielen 35 Millionen Euro auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
„Mehr als 121 Millionen Euro Förderung in nur sechs Monaten sind ein starkes Signal für unsere Region. Hinter diesen Zahlen stehen ganz konkrete Investitionen: Menschen modernisieren ihre Häuser und Heizungen, Familien investieren in Wohneigentum und Betriebe in ihre Zukunft. Gerade im ländlichen Raum ist es wichtig, dass Förderangebote bei den Menschen und Unternehmen vor Ort ankommen“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Tina Winklmann.
Besonders sichtbar wird die Nachfrage bei der Heizungsförderung: Im Landkreis Schwandorf weist die KfW 530 Zusagen für die Heizungsförderung privater Wohngebäude mit einem Volumen von 7 Millionen Euro aus. Im Landkreis Cham waren es 429 Zusagen mit 5,7 Millionen Euro.
Die regionalen Zahlen fügen sich in eine bundesweit starke Entwicklung ein. Die KfW Bankengruppe sagte im ersten Halbjahr 2026 Finanzierungen in Höhe von 57,7 Milliarden Euro zu, rund 46 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die inländische Förderung erreichte 38,9 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Klima- und Umweltvorhaben im Mittelstand sowie die Programme für energieeffiziente Gebäude und Heizungen.
„Die hohe Nachfrage zeigt, dass die Menschen und Unternehmen bereit sind, in Klimaschutz und eine zukunftsfähige Wirtschaft zu investieren. Dafür brauchen sie verlässliche Förderbedingungen und Planungssicherheit – für Familien ebenso wie für Handwerk, Mittelstand und Kommunen.“, so Winklmann weiter.