Hallo noch einmal!
Ich möchte Euch ein Update zu meinen Erfahrungen im Büro Winklmann seit meinem ersten Bericht geben und erzählen, womit ich mich in der Zwischenzeit beschäftigt habe. Hier kann man nochmal meinen ersten Bericht nachlesen.
Neben den üblichen Büroaufgaben sowie der Teilnahme an Ausschuss- und Arbeitsgruppensitzungen, hatte ich im Juni die Gelegenheit, an zwei besonderen Veranstaltungen teilzunehmen, die sowohl mit der Grünen Fraktion als auch mit dem IPS-Programm verbunden waren.
Am 9. Juni war ich Teil des Organisationsteams der Veranstaltung „Die Sportnation der Zukunft gestalten“, die von Tina moderiert wurde. Es war inspirierend, unter so erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern zu sein, die den deutschen Sport sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene geprägt haben. Die Veranstaltung hat mir erneut verdeutlicht, wie wichtig Sport als Instrument für Fairness, Vielfalt und Demokratie ist. Sport ist weit mehr als nur Unterhaltung, er schafft Sichtbarkeit, fördert Gleichberechtigung und bietet Menschen Unterstützung und Teilhabe.

Nur wenige Tage später, am 11. Juni, hatte ich die Ehre, gemeinsam mit den anderen albanischen IPS Stipendiatinnen und -Stipendiaten die albanische Küche und Kultur beim jährlichen IPS-Empfang zu vertreten. In diesem Jahr war die Veranstaltung besonders bedeutend, da das IPS-Programm sein 40-jähriges Jubiläum feierte. Der Empfang fand im Deutschen Bundestag statt, und es wurden über 800 Gäste begrüßt, er bot ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, das von den IPS-Teilnehmenden gestaltet wurde, sowie Speisen und Getränke aus 36 Teilnehmerländern.
Meine Aufgabe war die Organisation des albanischen Länderstandes. Dazu gehörten Absprachen mit der albanischen Botschaft, die Bestellung der Speisen und die Organisation ihrer pünktlichen Lieferung an den Veranstaltungsort, der Aufbau unseres Tisches einschließlich der Dekoration, die Präsentation der Gerichte sowie die Beantwortung der Fragen der Gäste zu den Zutaten und der Herkunft der Speisen während der Veranstaltung. Obwohl die Vorbereitungen mehrere Monate dauerten und zeitweise anstrengend und stressig waren, war unser Länderstand ein voller Erfolg, und ich könnte mit dem Ergebnis nicht zufriedener sein.

Zu guter Letzt konnte ich, Tina in ihrem Wahlkreis Schwandorf besuchen. Obwohl es während meines Aufenthalts zeitweise stark geregnet hat, ließ uns das nicht davon abhalten, Schwandorf in vollen Zügen zu genießen.
Ich halte es für sehr wichtig, politische Prozesse und Entscheidungen nicht nur in Berlin kennenzulernen, sondern auch direkt vor Ort im Wahlkreis einer Abgeordneten. Diese Reise hat mich in dieser Überzeugung nur noch bestärkt.
Wir haben gleich mit dem Testablauf von #TinaOnTour losgelegt, was mir nach einer langen Zugfahrt wieder Energie gegeben hat. Außerdem fand eine Bürgerinnen- und Bürgersprechstunde statt, bei der ich erleben konnte, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen und Probleme direkt mit Tina besprachen, diesmal jedoch in einer deutlich kleineren und persönlicheren Atmosphäre als in Berlin.
Auch wenn Schwandorf auf der Landkarte eher klein wirkt, reichten vier Tage nicht aus, um die Natur und Kultur der Region vollständig zu entdecken. Mit seiner wunderschönen grünen Landschaft und den vielfältigen Wasserlandschaften bot Schwandorf nach vier Monaten im lebhaften und hektischen Berlin eine erholsame Abwechslung. Besonders beeindruckt hat mich die Holzkugel, die man besteigen kann und von der aus sich ein herrlicher Blick über ganz Schwandorf bietet.

Dies ist meine letzte Woche im Büro Winklmann. Leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Rückblickend bin ich mit dieser Erfahrung mehr als zufrieden und sehr froh, dass ich mich für das IPS-Programm beworben habe. Teil eines so engagierten, herzlichen und unterstützenden Teams zu sein, hat diese Zeit für mich noch wertvoller gemacht. Diese Erfahrungen werden mich sowohl persönlich als auch beruflich nachhaltig prägen.
Mikena hat im Rahmen des IPS-Programms ein dreimonatiges Praktikum in meinem Bundestagsbüro absolviert.